GIS-/Design-Unterstützung für drei städtebauliche Karten (Illustrator oder QGIS)

Job ID: 39332189

Budget: €30 – €250 EUR

Ziel der Arbeit ist die Erstellung und Analyse dreier thematischer Karten (inkl. Legende und eine prägnante Erläuterungstext) für den Stadtteil Atzgersdorf:

- Bebauung - Gebäudetypologie
Grundtypen (Block, Hof, Zeile, Reihe, Kleingartensiedlung, Kiste, Gruppe, Solitär, …) sollen vorgestellt werden.
Die Kategorisierung muss allerdings anhand der tatsächlich im konkreten Analysegebiet vorhanden Gebäudetypen vorgenommen werden. Ggf. müssen hierbei die Grundtypen weiter ausdifferenziert werden.
Bitte auf Konsistenz achten: Für unterschiedliche Gebäudetypen müssen je eigene Kategorien gefunden und benannt werden. Und umgekehrt sollen gleiche/ähnliche Gebäudetypen sich einer Kategorie befinden.

- Grünraumstruktur regional
Mithilfe dieser Karte soll das Analysegebiet in seinem regionalen/städtischen Grünraumkontext verstanden und dargestellt werden. Dabei werden großräumige und dominante umgebende Strukturen dargestellt wie auch deren Anbindung an die Grünraumstrukturen des Analysegebietes.
Zu den großräumigen/dominanten regionalen bzw. städtischen Grünraumstrukturen zählen:
großflächige Wiesen/Parks (z.B. Augarten, Grüner Prater…), Waldgebiete (z.B. Wiener Wald, Grüner Prater), größere Flüsse und Bachläufe (z.B. Donau, Alte Donau, Wienfluss… ), Schutzgebiete (z.B. Donauauen…), zentrale begrünte Straßenzüge/Alleen (z.B. Ringstraße), größere zusammenhängende landwirtschaftliche Gebiete, diverse Erholungsgebiete (Sportareale, Kleingartensiedlungen…) etc.
Um die Anbindung an die Grünraumstrukturen des Analysegebietes darstellen zu können, werden markante Grünraumstrukturen im Analysegebiet ebenso verortet wie bestehende Verbindungen zu den umgebenden Strukturen.

Wichtig ist die Auswahl eines geeigneten Untersuchungsraumes! Dabei steht das engere Analysegebiet „im Zentrum“ der Betrachtungen (auch wenn es nicht unbedingt exakt mittig in der Karte liegen muss): Welche regionalen Grünraumstrukturen haben Einfluss auf „mein“ Analysegebiet (sei es in der Wahrnehmung, in der Erholungsnutzung, in ihrer ökologischen Bedeutung etc.)? Stadtgrenzen sind diesbezüglich weniger relevant. Es muss also z.B. nicht unbedingt das gesamte Stadtgebiet Wiens dargestellt werden. Gleichzeitig wird es aber an anderer Stelle nötig sein, über die Stadtgrenzen zu blicken und diese Strukturen (bspw. in
NÖ) zu erheben und darzustellen.

- Potenzialkarte
Dargestellt werden Potenzialflächen im Bestand.
Diese können sein: bebaute/bereits versiegelte Flächen, historische Gebäude, denkmalgeschützte Gebäude, Leerstand, eingeschossige Bauten, Baulücken, (ehemalige) Parkplätze aber auch unbebaute Flächen, Brachflächen, Naturdenkmäler, wertvolle Grünraumelemente (Versickerungsflächen, Beschattung, Mikroklima etc.)
Das Potenzial kann liegen in:
Erhalt, Stärkung, Umnutzung, Zwischennutzung, Mehrfachnutzung, Aufstockung, Anbau, Umbau, Verdichtung, Vernetzung etc.
Die Auswahl und Definition der Kategorien ist selbstständig anhand der Situation vor Ort zu erarbeiten.
• In der Karte dargestellt werden: Flächen, Gebäude, punktuelle Verortungen, lineare Elemente etc.
• Ergänzt wird die Darstellung im Plan durch: Fotos, Skizzen, Schemata, Text etc.